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Wechselhafte Gefühle.
Samstag den 20.01.2007 hieß es von meinen Postkunden endgültig Abschied nehmen, nach 6 Jahren muss ich ungewollt meinen Bezirk abgeben. Eine für mich niederschmetternde und tief treffende Nachricht, als man mir vor einiger Zeit mitteilte, dass ich in Zukunft einen anderen Bezirk laufen muss.
Die letzten Tage, waren für mich die schwersten, voller Emotionen, Trauer aber doch mit vielen positiven Eindrücken, denn ich habe von sehr sehr vielen Postkunden Bedauern, Trost und aufmunternden Worten erfahren. Ganz besonders heute am Samstag, konnte ich spüren, wie zufrieden meine Postkunden mit mir waren, denn immer wieder kamen Postkunden auf mich zu, um mir ihr Bedauern mitzuteilen, wobei sehr oft meine zuverlässige Zustellung und meine freundliche Art erwähnte wurden.
Ich habe vor 6 Jahren einen unaufgeräumten Bezirk übernommen, den ich durch viel Arbeit (oft in meiner Freizeit) und Verbesserungen in Ordnung gebracht habe. Ich gehe mit einen weinenden und einen lachenden Auge. Das weinende Auge, weil ich dort sehr gern gearbeitet habe, nette und freundliche Postkunden verliere. Das lachende Auge, weil ich einen positiven Eindruck hinterlasse und viele Postkunden mit meiner Arbeit zufrieden waren. Nicht der schnellste, aber zügig, sehr zuverlässig, freundlich und mit wenigen Fehlern war mein Markenzeichen, was meine Postkunden an mir schätzten.
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