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Eine Frage, die ich mir seit Eintritt in den Zustelldienst stelle!
Steht mir keine geplante Freizeit zu?
Diese Frage stellte ich mir erst kürzlich wieder, weil ein wichtiger Termin zu platzen drohte. Am Mittwoch den 15.09.2004 hatte ich um 15:00 Uhr eine Warenlieferung in meinem Garten. Da mein Dienst um 13:15 endete war ich der Meinung, diesen Termin bedenkenlos wahrnehmen zu können.
Falsch gedacht!
Es kam, wie es kommen musste, eine Kollegin wurde krank und es musste geschleppt werden, (der Bezirk wurde aufgeteilt) zudem hatten wir allgemein, ein hohes Sendungsaufkommen. Ich konnte im Voraus ersehen, dass ich meine Arbeit bis 13:15 Uhr nicht schaffen werde. Das war das erste Mal, das ich darum bat, mich von der Schlepperei auszuschließen, da ich keine Möglichkeit hatte, den Termin zu verschieben, außerdem musste ich Vorort sein, um den Fahrer zu meinen Garten zu dirigieren.
Da war da noch der 23.09.2004. Ein Kollege meldete sich unmittelbar vor seinen Zustellgang krank. Es war ein Kollege, der zum zweiten Mal in diesen Bezirk zustellte und somit einer der letzten, der noch in der Dienstelle war. Einige Kolleginnen und Kollegen konnten angerufen und verständigt werden, aber die meisten erfuhren erst als sie wieder von der Zustellung zurückkamen, dass sie noch mal auf Zustellung gehen mussten, um die liegengebliebene Post wegzubringen. Auch am diesen Tag war ein hohes Sendungsaufkommen zu verzeichnen, so das wieder Überstunden gemacht werden mussten. Verabredungen, Termine u.s.w. wenn man sie hätte, mussten abgesagt werden.
Da drängen sich mir die Fragen auf:
Muss ich überhaupt zu meiner geleisteten Arbeit, die meine Arbeitszeit regelmäßig überschreitet und die in meinem Bezirk anfallenden Sendungen, die ich täglich zustelle, noch weitere Leistung erbringen?
Ist unser Arbeitgeber nicht verpflichtet, für ausreichend Personal zu sorgen um solche Mehrbelastung zu vermeiden?
Was habe ich zu erwarten, wenn ich aus persönlichen Gründen oder nicht verschiebbaren Terminen, die Mehrarbeit nicht machen kann?
Ich bin der Meinung, mein Bezirk, mit der Größe und den anfallenden Sendungen, ist „Dank“ des bemessenden Beamten mehr als ausreichend. Siehe: „ Eine nicht nachvollziehbare Mehrbelastung! “
Man bekommt immer zuhören, Termine sollten immer an den freien Tagen gelegt werden! Nur bei meinen 6 Tage Bezirk bleibt mir nur der Sonntag. Leider habe ich noch keinen Arzt gefunden, der sonntags seine Praxis geöffnet hat, aber wer weiß! Bald wird es die Möglichkeit geben rund um die Uhr einkaufen zu können, vielleicht ändern sich dann auch die Öffnungszeiten der Arztpraxen.
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