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Eine nicht nachvollziehbare Mehrbelastung.
In der 3. Kalender Woche wurde mir mitgeteilt, das das Sendungsaufkommen (Verkehrsmengen) in meinem Bezirk angeblich um 15 % zurückgegangen ist und deshalb, eine Vollzählung durchgeführt wird. Ich habe mir selbstverständlich darüber Gedanken gemacht, wie ein angeblicher Sendungsrückgang zu erklären sei. Nach genauer Analyse, bin ich auf dem vermutlichen Grund des angeblichen Rückgangs gestoßen.
In meinem Bezirk, wird zurzeit in 20 Wohnhäuser (ca. 110 Wohnungen) eine Vollrenovierung durchgeführt. Ca. 30 Wohnungen stehen leer und Mieter werden kurzzeitig umgesiedelt, was ich gemeldet habe, wovon auch der bemessende Beamte in Kenntnis gesetzt wurde.
Am 19.02.2004 war es dann so weit. Der bemessende Beamte begann, die anfallenden Sendungen zu zählen, die ich aus meinen Fächern geleert habe. Nach dem alle Sendungen gezählt und im Verteilspind verteilt waren, meinte der bemessende Beamte,
Zitat: Ganz schön viele Sendungen für ein 6 Tage Bezirk!
Ab den 20.02.2004 bis Samstag den 24.02.2004 leerte der bemessende Beamte alle Fächer, bis auf einige Ausnahmen (2-Mal) selbst, einmal hat er sogar alle Maxi Sendungen und Zeitungen (Zeitschriften) genau geprüft, ob auch wirklich alle Sendungen für meinen Bezirk waren.
Meinem Empfinden nach, war der bemessende Beamte doch erstaunt, was für ein hohes Sendungsaufkommen der Bezirk aufweist.
Am 16.02.2004 bekam ich dann das Ergebnis. Der angebliche Sendungsrückgang von ca. 15 % hat sich nicht bestätigt, aber es reicht nicht aus, den Bezirk so zu belassen, ich bekomme etwas dazu. Obwohl ich dem Bemessenden Beamten darauf hingewiesen habe, dass in den nächsten Wochen, die ca. 30 leer stehenden Wohnungen langsam wieder bezogen werden und ganz sicher, die Sendungen wieder ansteigen werden, soll ich 5 Häuser (54 Wohnungen) von einer Kollegin, deren Bezirk verkleinert wird, dazu bekommen. Die 5 Häuser liegen abseits meines Bezirkes, so das ich in den Bezirk der Kollegin fahren muss, wo es den Anschein hat, einen lästigen Ballast der Kollegin bekommen zu sollen, da sie die Häuser dem bemessende Beamte für meinem Bezirk empfohlen hat, was sie mir auf Anfrage selbst, unter Zeugen gesagt hat. Der bemessende Beamte hatte anfangs anders entschieden, womit sie nicht aber einverstanden war.
Ich möchte nicht darauf eingehen, ob mein Bezirk nun zu groß oder zu klein ist. Meiner Meinung nach ist der Bezirk, so wie er ist OK und völlig ausreichend, was die im Rahmen anfallenden Überstunden belegen, daher bedarf der Bezirk absolut keiner Mehrleistung, schon gar nicht eine Auswahl der Mehrleistung, die von einer Mitarbeiterin getroffen wird.
Ich bin der Meinung, wenn alle Modernisierungsarbeiten abgeschlossen sind, wird das Sendungsaufkommen wieder erheblich steigen. Da der angebliche Sendungsrückgang von ca. 15 % sich nicht bestätigt hat, die 30 leer stehenden Wohnungen mit Sendungen wieder dazu kommen, man den Bezirk um 5 Wohnhäuser (54 Wohnungen) mehr belastet, wird der Bezirk erheblich zu groß sein. Eine Mehrbelastung zu meinem Nachteil, weil etliche Überstunden anfallen werden, die ich nicht machen will.
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